Während ich in den letzten Monaten in Asien durch die Länder getingelt bin, durfte man in Deutschland das bei den alljährlichen Sommerblockbustern im Kino das beschissene Wetter vergessen.
Mittlerweile habe ich es geschafft, viele Filme nachzuholen und möchte natürlich gern meine Meinung verbreiten, ob ihr sie lesen wollt oder nicht. Ist auch nicht so viel, wer hat schon Lust, im Web lange Texte zu lesen.
Super 8
Hach, wo sind sie die Zeiten, als Kinder noch loszogen um sich Abenteuer zu suchen und Schätze mitten im nirgendwo zu finden während sie vor Bösewichten fliehen. Die Goonies, Stand By Me, E.T. und all die wunderbaren Filme, die in jedem Kind den Abenteurern wecken.
Umso erfreulicher war ich, als ich lesen durfte, das J. J. Abraham und Steven Spielberg sich zusammentun um einen richtigen Jugend-Mystery-Abenteuerfilm zu drehen, in dem ein paar Freunde in einem kleinen amerikanischen Dorf gern Filme drehen. Während eines Drehs kommt es zu einem Zugunglück und ein mysteriöses Monster kann fliehen. Hunde und Elektrogeräte verschwinden, die Arme fällt ein und alle sind in Aufruhr.
Dabei bleibt es dann aber schon fast. Wirkliche Abenteuerlust kommt nicht auf, trotzdem kann man sich den Film bei einem gemütlichen DVD Abend anschauen.
Transformers 3
Michael Bay lädt zur dritten computergenerierten Materialschlacht ein. Auf dem Mond ist irgendeine unheimliche Scheisse passiert, also müssen die Amis hoch. Die eigentliche Mondlandung war nur eine Tarnung und diente in Wirklichkeit der Aufklärung. Irgendwann geht alles drunter und drüber, die Menschen sollen vernichtet werden und der dämliche Witwicky rennt blöde Sprüche reißend durch die Gegend. Diesmal allerdings nicht mit Michaela, sondern einer blonden Kopie derselben.
Ich fand den Film ein bisschen zu lang, viel zu lang eigentlich. Ganz ganz lange passiert nichts, dann ein bisschen was, dann plötzlich läuft der Film auch schon 1,5 Stunden. Wie lange soll der Film denn noch gehen fragt man sich. nach fast 2,5 St0unden – sind das wirklich 2,5 Stunden oder hat sich das nur so angefühlt? – jedenfalls ist der Film dann doch irgendwann zu Ende, die Welt gerettet, Shia LeBeouf der Held und bla. Aber wenn man Lust auf seichte Unterhaltung und ein paar schöne Bilder und blöde Sprüche hat, kann man sich auch bei diesem Film amüsieren.
Captain America
Ich mag Comic Verfilmungen. Ich weiß gar nicht, warum das noch so ist. Viel zu viele haben mich bereits enttäuscht. Und obwohl ich nichts über die Comicfigur Captain America weiß, habe ich mich auf den Film gefreut.
Es ist gar nicht mal so genau auszumachen, warum mich Captain America enttäuscht hat. Marvels Welt ist so schön stimmig. Vielleicht ist es auch nur das Ende, in dem der Captain in der Zukunft aufwacht und so nüchtern reagiert, als hätte er das schon 3, 4 Mal gemacht. Angucken kann man ihn sich aber trotzdem noch mal. Ja, keine sonderlich objektive Rezension, eigentlich nicht einmal eine Rezension, aber was soll man denn du Captain America sagen? Den kennt doch in Deutschland eh keiner.










